Empathie statt Massensterben
Empathie statt Massensterben
21.5.2020
Das Münchner Museum Biotopia und der Gedanke, dass etwas (eigentlich) zutiefst menschliches wie Empathie einen Wendepunkt im dramatischen Artensterbens auf unserem Planeten bringen kann, macht mich unglaublich froh. Es bedeutet so etwas wie Hoffnung. Das letzte Massensterben wischte die meisten Dinosaurier vom Angesicht der Erde.
Diesmal könnten auch für uns Menschen die Lichter ausgehen, denn wenn Vielfalt in der Natur verschwindet, schwinden Nahrungsketten und Lebensweisen. Naturkundemuseen zählen nach Umfragen nicht nur zu den beliebtesten Ausflugszielen, sondern im Zeitalter von fake news auch zu den glaubwürdigsten Wissensquellen.
Ziel von Biotopia ist es, dass sich Menschen mit den übrigen (Lebens)Arten des Planeten rückverbindet und umdenken, bevor es zu spät ist. Vom Massensterben zum Mitgefühl, heißt der TED-Vortrag von Museumsleiter Michael John Gordan dazu: From Extinction to Empathy. (Youtube)
Warum wir Menschen prädestiniert sind Empathie zu empfinden, erzähle ich euch morgen. Es hat mit unserer bisherigen Überlebensgeschichte zu tun.