Kunsthistorikerin / Buchautorin / Storytelling

Die beste aller möglichen Welten

Skulptur. Projekte in Münster 1997

Allen Ruppersberg: The best of all possible worlds

Voltaires Reise nach Potsdam führte 1750 durch Westfalen und auch die Suche des jungen Candide nach der „besten aller möglichen Welten“ beginnt ausgerechnet hier.

Der New Yorker Konzeptkünstlers Allen Ruppersberg schickt Voltaires (Anti)Helden noch einmal in die Westfälische Stadt Münster, die heute von Touristen überrannt ist. Verkörpert von einem Schauspieler in historischem Kostüm setzt er ihn in ein Reisebüro, inszeniert im Landesmuseum, und schickt ihn -ausgestattet mit einem „Reiseführer“- auf einen Rundgang durch die Innenstadt.

Der Reiseführer verzeichnet jedoch nicht die touristischen Highlights der Stadt, sondern markiert 12 Orte, die im Leben von Münsteraner Zeitzeugen eine besondere Rolle gespielt haben, als jeweils „Beste aller möglichen Welten“. Die Geschichten dazu kann man im „Reiseführer“ nachlesen, es ist eine Auswahl aus rund 30 geführten Interviews, denn:

„Damit Geschichten zu Geschichte werden können, müssen sie Bestand haben.“ (Allen Ruppersberg)

Kuratorin des Projekts: Martina Ward
Begleitpublikation: A Tour Guide to Münster/Westf. Best of all possible worlds – Die beste aller möglichen Welten.
Layout und Grafik: Cornelius van den Hövel und Robert Ward